Movember – Schnauzer für eine gute Sache!

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Es ist wieder soweit. Im elften Monat des Jahres befinden wir uns wieder im Movember.  Movember, das ist die Symbiose aus Moustache und November. Entsprungen in Australien, um die Aufmerksamkeit und Spendenbereitschaft für die Vorbeugung und bessere Behandlung von Prostatakrebs zu erregen.

Als Mo Bro veränderst du dein eigenes Aussehen und lässt dir während der 30 Tage im November einen neuen Schnurrbart wachsen. Movember ist mehr als ein Vorwand für die Faulheit des Rasierens. Mit jeder Ansprache auf den Schnurrbart bietet sich die Gelegenheit Gespräche zu führen, Bewusstsein zu fördern und Spenden zu sammeln. Setzt und Zeichen und tut Gutes!

My Bro Tie & fluessiggold sind am Start

Gemeinsam mit My Bro Tie bieten wir euch ein limitiertes Bundle und die Möglichkeit der Spende. My Bro Tie, das sind Felix und Thys aus Berlin und Kapstadt. Die Idee zu My Bro Tie entstand im Jahr 2013 als Thys auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Fliege für die Hochzeit eines Freundes war. Enttäuschenderweise hat er nichts gefunden, was seinen Vorstellungen entsprach.

Zur gleichen Zeit war Felix auf der anderen Seite der Welt ebenfalls auf der Suche nach einer exquisiten Fliegen. Einige Gin Tonics später war die Idee zu My Bro Tie geboren. Jede der einzigartigen Bro Ties ist mit viel Hingabe in Handarbeit hergestellt.

Das Movember Bundle

Unser Movember Bundle ist limitiert auf 5 Stück. Im diesem einzigartigen Bundle erwarten euch der berühmteste Gurken Gin & Tonic und die einzigartige Schnurrbartfliege von MyBroTie.eu. So lässt sich der kalte Movember genießen und gleichzeitig noch Gutes tun. Im Glas das Geschmackserlebnis und am Kragen ein Statement. Mit der handgefertigten Clip-On-Fliege kannst du im Movember ein Zeichen setzen und IMMER und überall für einen Hingucker sorgen. Die Moustie darf definitiv in keinem Schrank fehlen.

Hol die das Movember Bundle

Gin und Gurke – oder auch: Wie blind kann Liebe eigentlich machen?!

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Es vergeht wohl kaum ein Abend, an dem in einer Bar dieses Landes nicht ein Gin & Tonic bestellt wird. Natürlich mit dem Wunsch, dass man gerne Gurke in seinem Glas hätte. Was bis auf ein paar wenige Ausnahmen wohl heute fast über all bekannt ist, war vor einigen Jahren noch ein Novum bei einer Bestellung und löste häufig Erstaunen aus: sowohl bei den umsitzenden Gästen als auch beim Barmann. Gurke in einem Gin & Tonic? Was soll das und was steckt dahinter?

Wie eine Apothekerflasche die Welt verändert.

Jeder, der ab und zu mal einen Gin-Drink bestellt kennt sie, die legendäre schwarz-amorphe Flasche, in der ein Gin geliefert wird, der aus Schottland kommt und für viele noch immer ein Anzeichen für eine gute Ginauswahl ist.
Klar, wir reden über Hendrick’s Gin – ein Gin, den es tatsächlich erst seit 1999 gibt. Doch noch immer ist nicht geklärt, warum – zum heiligen Gemüsebeet – da Gurken rein kommen. Das liegt am Aromenprofil eben genau diesen Gins. Neben klassischen Gin-Botanicals wie Wacholder, Koriander, Angelica oder Zitrusschalen werden hier auch bulgarische Rosen und eben jene Salatgurke verarbeitet, die einen ganz besonders frischen und fast schon einzigartigen Geschmack ermöglicht.
Und genau diesen einzigartigen Geschmack unterstreicht man, indem einfach in den Gin & Tonic zusätzlich ein Stückchen Gurke hinzukommt. Früher, als Gin sich vorwiegend auf die Zitrusaromen konzentrierte schwammen lustlose Zitronenscheiben im Glas und heute arrangiert man feinste und filligranste Gurkenwunderwerke – oder halt einfach nur eine Scheibe. Hauptsache das grüne Gemüse schwimmt im Drink!
Aus der aufregenden Garnitur von damals ist nunmehr ein fester Bestandteil der Cocktailwelt geworden. Cucumber Gimlets, Cucumber Collinses oder sonstige klassische und moderne Drinks, die um das Aroma frischer Salatgurke erweitert werden.

 

„Es ist das Gesetz aller organischen und anorganischen, aller physischen und metaphysischen, aller menschlichen und übermenschlichen Dinge, aller echten Manifestationen des Kopfes, des Herzens und der Seele, dass das Leben in seinem Ausdruck erkennbar ist, dass die Form immer der Funktion folgt.“

Louis Sullivans Aufsatz: „The tall office building artistically considered“, veröffentlicht 1896

 

Was hier aus einem der grundlegenden Texte der Chicago School (Stilrichtung der Architektur) stammt und noch vor dem Bauhaus gedacht wurde, ist auch mittlerweile häufiges Kreativ-Prinzip an der Bar: form follows function. Jede Zutat soll sich innerhalb des Gesamtkonzepts des jeweiligen Drinks einfügen und eine Aufgabe erfüllen ohne dabei auszubrechen.

Ohne Wenn und Aber – ein Hendrick’s Gin & Tonic mit etwas frischer Gurke ist immer eine tolle Erfrischung – aber nicht in jeden Gin & Tonic gehört eine Gurke!

Viel zu oft ist zu beobachten, dass sich Leute vom Barpersonal einen super Gin und ein prima Tonic Water empfehlen lassen und dann einfach völlig ignorant auf ihr grünes Gemüse bestehen. Das macht man doch nicht! Vertraut dem Menschen gegenüber, denn Gurke macht nicht alles besser. Häufig dominiert der frische Gurkengeschmack alles und übertüncht die Eleganz und Filigranität der anderen Produkte. Wenn die geschmackliche Stärke eines Gins eher im Wacholder liegt, oder im Hopfen oder in einer Zitrusrichtung, dann sollte diese aufgegriffen werden, denn eine Garnitur dient in erster Linie den restlichen Ingredienzien und nicht wie häufig fehlinterpretiert dem Auge des Konsumenten. Bei einem Hendrick’s hingegen passt es wie die berühmte Faust auf wessen Auge auch immer – und zwar sowohl mit Tonic, als auch in Gimlets oder Martinis.

Probiert es einfach mal aus! Cheers

Bildquelle: pinterest

Unsere Highlights der Saison

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Nachdem uns der Sommer kurz im Stich gelassen hat, scheint er nun doch noch einmal zurückzukommen. Wir haben die Drinks der diesjährigen Sommersaison intensiv getestet und wollen euch heute unsere Highlights des Sommers vorstellen. Natürlich ist die Bandbreite der Drinks, die ideal zum Sommer passen riesengroß. Doch häufig sind es immer wieder die Gleichen, die aufgezählt werden. Und häufig natürlich auch zu recht! Mojitos, Daiquiris, Caipirinhas – alles Klassiker des Sommers. Und klar, ein Gin & Tonic geht auch immer – sogar schon zum Lunch.

Wir haben uns auf die Suche nach den perfekten Sommerdrinks abseits des Bekannten gemacht und sind fündig geworden.
Drei Drinks, die in diesem Sommer dazu gehören, wollen wir euch heute vorstellen.

Manchmal ist weniger auch mehr.

Bei allen diesen drei Drinks handelt es sich um tendenziell eher leichte, weniger alkoholische Getränke – im Vergleich zu einem Manhattan oder Old Fashioned, denn klar: bei 30°C im Schatten macht einem die ordentliche Portion Drink ziemlich schnell kaputt und wir wollen ja nicht die Ersten sein, die die Party verlassen – es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür.
Daher alle drei eher entspannter Natur und erfrischend.

#1 – Roof Garden Cooler – sexy, urban und beinahe vergessen.

Beinahe vergessen trifft es wohl am meisten, denn bis letztes Jahr war dieser Drink eigentlich wenigen bis niemandem bekannt. Erst die Kollegen von der Mixology haben die Story und das Rezept zu diesem unglaublichen Drink in Deutschland publik gemacht. Dafür gilt ihnen schon jetzt ein riesiges Dankeschön! In Indiana Jones Manier gefunden hat die Rezeptur jedoch ein anderer, nämlich David Wondrich – ein wahrer Archäologe, wenn es um alte Drinks geht.
Aus den guten alten Zeiten der Jahrhundertwende, von der Dachterrasse des Waldorf-Astorias in New York kommt dieser auf Vermouth basierende Drink diesen Sommer in unsere Gläser.

5 cl Belsazar Dry Vermouth
2 cl frischer Limettensaft
½ BL Puderzucker
1 Dash Angostura Bitters

Dies alles in ein mit Eiswürfeln gefülltes Longdrinkglas geben, mit Ginger Ale auffüllen und mit Minze und roten Beeren garnieren. Ein wahnsinnig erfrischender, nicht so süßer Longdrink, der den Abend perfekt einläutet!

#2 The Teaches of Peaches – ein Whiskey Collins Twist.

Diesen Drink gibt es so eigentlich nicht, aber das ist ja das Schöne an der Arbeit mit und um Drinks herum: gibt’s nicht gibt’s nicht!
Die Grundlage für diesen Drink ist ein ganz klassischer Whiskey Collins – also Schnaps, Säure, Zucker und Soda. Soweit, so einfach, so gut! Wir haben den mal etwas getwistet, wie es so schön heißt und daraus eine etwas fruchtigere Alternative gemacht.
Das Grundprinzip ist gleich, nur das wir am Whiskey ein bisschen basteln. Das Ausgangsprodukt ist dabei ein handfester Bourbon – in diesem Fall Elijah Craig. Diesem jedoch (am besten gleich in einer größeren Menge) geben wir weiße Bergpfirsiche bei. Das geht ganz einfach! Auf eine 0,7L Flasche schneiden wir ca. 3-4 Berpfirsiche mit Schale in kleine Stücke und geben das dazu. Am besten in einem abschließbaren Gefäß, denn die Flasche wird dafür zu klein sein (Verdrängung, etc). Nachdem das Obst im Bourbon für ca. 48h gezogen hat, den Whiskey einfach erst durch ein Sieb und dann nochmal durch Kaffeefilter filtern und zurück in die Flasche. Jetzt hat der Stoff das Aroma der Früchte aufgenommen und ist um eine spannende Komponente erweitert. Eigentlich war es das jetzt schon. Der Rest ist kinderleicht:

5 cl Bergpfirsich-Bourbon
3 cl Zitronensaft
2 cl Zuckersirup
1 Dash Angostura Bitters

Das alles ordentlich shaken und in ein mit Eis gefülltes Longdrinkglas geben, mit Soda auffüllen und genießen. Die eingelegten Früchte sind übrigens mit Vorsicht zu genießen, denn die habe es ordentlich in sich.

#3 Tea Cobbler – mit den besten Grüßen aus dem Jahr 1934

Der letzte Drink, den wir euch heute vorstellen wollen gehört auch zu der Kategorie der liquiden Geschichtsträger. Er stammt aus dem berühmten Bartenders Manual von Harry Johnson. Einem der ersten großen Klassiker der Barliteratur, dessen hierfür genutzte Ausgabe die des Jahres 1934 ist.
Beim Tea Cobbler handelt es sich um eine Variante aus dem großen Bereich der Cobblers. Eine zur damaligen Zeit mehr als beliebten Gruppe von Drinks, die so heute leider kaum noch zu finden sind. Angeblich geht dieser Drink zurück auf die 1830er Jahre, wo er vor allem mit Sherry gemixt wurde. Grundsätzlich gilt, dass ein Cobbler ein Getränk ist, welches Alkohol, Zucker und Früchte enthält – und natürlich Wasser in Form des Eises, welches langsam in den Drink taut.
Beim Tea Cobbler handelt es sich um eine der herb-erfrischenden Varianten, die ihren Ursprung wohl in der Seefahrernation England hat, denn neben dem für England klassischen Schwarztee gesellt sich feinster jamaikanischer Rum dazu. Jamaika war schließlich bis 1962 eine britische Kolonie und der Rum eh schon immer Bestandteil der Seefahrt.
In einem mit Eis gefüllten Longdrinkglas geben wir

3 cl Jamaika Rum – in diesem Fall Appleton Estate 12 Jahre
1 Teelöffel feinen weißen Puderzucker

und füllen den Rest mit einem kräftigen schwarzen Tee auf. Das einfach miteinander verrühren, mit frischen Früchten – gerne Orange oder Zitronen – und mit einem Trinkhalm servieren.
Die Wahl des Tees sei jedem selbst überlassen. Von Assam und Ceylon bis hin zu Earl Grey funktioniert alles sehr gut!

Probiert einfach mal einen der Drinks im Spätsommer aus und überrascht eure Freunde mal mit anderen Drinks als dem Standardprogramm.

Also viel Spass damit und Cheers!

Bildquelle: Pinterest

Vermouth aus deutschen Landen

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Manhattans, Martinis oder Martinez Cocktails kommen ohne ihn als den wichtigsten Partner der Spirituose im Drink nicht aus: der Vermouth. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Stoff, der scheinbar viele Cocktails erst ermöglicht? Wir fanden eine spezielle, aber gute Antwort in Berlin, bei den Jungs von Belsazar und sind der Sache mal auf den Grund gegangen.

Nur Mut – mehr Mut – Vermouth!

Vermouth ist als solches ein ziemlich alter Hut. Bei dem 1786 von Antonio Benedetto Carpano im italienischen Turin erfunden Produkt handelt es sich um aufgespriteten Wein (15-18 %vol.), der mit verschiedensten Kräutern versetzt wird. Das Wichtigste dabei ist das Artemisia absinthium, das Wermutkraut. Wer des Lateinischen mächtig ist, oder zumindest in Mythologie aufgepasst hat, dem fällt auf, dass es hier irgendwie um jagende Jungfrauen geht – um die Göttin Artemis. Und ja, Wermutkraut hat auf jeden Fall einige belebende Wirkungen. Vor allem in Kombination mit Alkohol. Bei einer solchen mystischen Wirkung sind natürlich verschiedenste Anwendungen denkbar. Die Äußere jedoch ziemlich albern!
Mal im Ernst. Vermouth Pur oder gemixt?
Früher wurde Vermouth gerne auch pur genossen. Er war etwas günstiger als Schnaps, hatte jedoch eine ordentlich berauschende Wirkung. Heute ist der Purgenuss etwas in den Hintergrund getreten zugunsten der Mixability.
Wie eingangs schon erwähnt gibt es eine ganze Menge an großartigen Drinks, die ohne Vermouth nicht auskommen. Zumeist handelt es sich dabei um klassische Cocktails, die neben dem Hauptdarsteller Spirituose noch ein bis zwei wichtige Nebenrollen zu vergeben haben. Dies sind sehr häufig Bitters und eben unser Vermouth und sie verleihen dem Drink erst die richtige Tiefe – ohne Sie wäre alles Schnaps – Weißer oder Brauner.
Normaler Weise kommen die großen Vermouths der Bar aus Italien oder Frankreich – jetzt auch aus Deutschland! Bühne frei für Belsazar!

Belsazar – Vermouth aus Überzeugung und aus Deutschland

 

Enjoy_Vermouth_0114 retouchHinter dem neuen Stern am Vermouth-Himmel stehen nicht ganz unbekannte Gesichter der Szene. Neben dem Geschäftsführer der Obstbrennerei Schladerer sind das Maximilian Wagner – einer der Duke Boys – und Sebastian Brack, der mit Thomas Henry den Weg deutscher Limonaden bereits sehr erfolgreich beschritten und vor allem bestimmt hat.

Drei Jungs, drei unterschiedliche Produkte aber scheinbar eine Idee: guten Stoff aus Deutschland in die Gläser zu bringen.
Die Produktion von Belsazar ist noch relativ jung – erst seit Anfang des Jahres bekommt man ihn auf dem Markt zu kaufen. Was steckt also genau dahinter?

Im Interview mit der Mixology verriet Maximilian Wagner nicht allzuviel, denn Betriebsgeheimnisse sind nunmal Geheimnisse. Aber spannend ist vor allem die Verarbeitung der Brände aus dem Hause Schladerer, die sich in ihrer Fruchtigkeit in den einzelnen Produkten auszeichnen, unterstützt vom großen Körper der badischen Weine aus der Region des Kaiserstuhls und des Markgräflerlandes. Das alles reift lange Zeit mit der Ruhe, die man in diesem Landstrich schon von Geburt an mitbekommt.

Willkommen bei flüssiggold

Das Portfolio umfasst aktuell 4 verschiedene Vermouths. Ganz klassisch natürlich einen Dry, einen Bianco und einen Rosso. Eine Besonderheit nimmt Platz vier, der Rosé, ein. Was damit geht, werden wir euch gleich zeigen.
Nach einer ganzen Hand voll Drinks haben wir uns nämlich dazu entschlossen, diese Produkte bei flüssiggold aufzunehmen. Belsazar wird somit sozusagen zu unserem ganz persönlichen Haus-Vermouth – dem Stoff, mit dem unsere Drinks so richtig perfekt werden!

Doch was geht nun tatsächlich im Glas?

Um euch zu zeigen, was alles mit dem Stoff machbar ist haben wir zwei Klassiker rausgesucht, an denen wir euch die Vielfältigkeit zeigen wollen. Und das ganze vor allem schön aufeinander abgestimmt, so dass man sich die im Laufe eines perfekten Abends zu Gemüte führen kann.

Vermouth & Tonic – Sexy bis auf die Knochen und den letzten Schluck

Ein Longdrinkglas, kaltes Eis, 5cl Belsazar Rose und Fever Tree Tonic Water– so sieht Sexappeal in flüssiger Form aus. Und so schmeckt er auch!
Ideal für die Terasse oder den Pool. Eigentlich egal wo – hauptsache die Sonne scheint und man hat diesen Drink! Die Frage ist nur, was hat mehr Sexappeal – der Drink oder die Person die ihn trinkt. Probiert es aus – Es funktioniert!

Dry Martini – Vodka Martini

Wenn es dann so langsam Richtung Dinner geht wird es Zeit für den König der Cocktails. Der Martini. Über den Martini als Cocktail kann man Seiten schreiben – gerne ein anderes Mal. Heute geht es um den perfekten Vodka Martini für den Sommer.
Dazu einfach 2 cl Belsazar Dry Vermouth, 5 cl Belvedere Vodka und 1 dash Orange Bitters auf kältestem Eis verrühren und in ein gekühltes Cocktailglas geben. Nebenbei ein paar Oliven servieren und auf das Dinner warten. So und nicht anders verführt man die Sinne!

Bildquelle: Belsazar

Stadtaffen erhalten ein neues Vergnügungsgehege – die Monkey Bar

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Berlin. Ein sonniger Freitag Abend. Das perfekte Setting für ein oder zwei frische After-Work-Drinks. Wir haben von einem neuen Hotspot in der Stadt gehört und haben das neue Schmuckstück für euch getestet. Die Monkey Bar direkt am Zoo.

Angekommen zwischen Gedächniskirche und Bahnhof Zoo erwartet uns eine lange Schlange wilder Party-Löwen und nachtaktiver Stadtaffen vor den neuen Pforten der Bar. Der gefuchste Hotel-Gast des 25hours Hotels kann diese Schlange jedoch übergehen und direkt in den 10. Stock fahren. Welch ein Glück!

Rooftop Bar, New York Style

Oben angekommen wartet über den Dächern der Hauptstadt die Monkey Bar. Der Stadtaffe kann sich hier sowohl in dem Innengehege im Industrie- und Dschungel-Stil als auch auf der großzügigen Dachterasse vergnügen und entspannen. Der Blick geht über den gesamten Westteil der Stadt. Ob nebenliegende Gedächtniskirche, der Tiergarten oder die Siegesäule, der Blick ist atemberaubend. Eben eine richtige Rooftop Bar im Stil der New Yorker The Press Lounge, die Berlin schon lange gefehlt hat.

Herzlich Willkommen im Großstadtdschungel

Keine  Frage, die Aussicht ist ein absolutes Highlight aber auch das Bargehege hat neben der artenreichen Ansammlung von Stadtaffen einiges zu bieten. Der kreative Mix aus Industrie- und Dschungel-Stil ganz im Sinne der Urban Culture lädt extrem zum Entspannen bei coolen Drinks ein. Der Kern der Bar: ein großer, rechteckiger Holztresen. Über dem Tresen ein riesiger Gorilla und gedämmte Lichter, die wie Lianen von der Decke hängen. Viele Teelichte und kreative Details unterstützen die Dschungel Atmosphäre.

Auch in der Karte spiegelt sich Dschungel wider. Tiki Cocktails und GINspiration bilden den Fokus des Konzepts. Diese Drinks auf Rum und Gin Basis sind kreativ und außergewöhlich. Außergewöhnlich gut. Passend für den heißen und schwülen Dschungel bietet sich hier eine fruchtige und frische Alternative. Unsere Wahl fiel auf den Apple and Pepper Gin Tonic. Homemade Green Apple Gin, Apple, Red Pepper & Tonic Water sind in der Kombination der Hammer.

Unsere Empfehlung

Die Monkey Bar überzeugt mit urbaner Atmosphere und unglaublichen Blick über Dächer und Baumkronen der Stadt. Der Stadtaffe fühlt sich hier definitiv wohl. In den ersten Monaten hat sich hier in kürzester Zeit ein Hotspot Berlins entwickelt. Auch die Drinks überzeugen uns total. Nur sollte man sich diese direkt an der Bar holen. Die Affenpfleger scheinen noch sehr unorganisiert und Wartezeiten von einer Stunde für ein paar Drinks sind definitiv zu lang. Wir geben dem Ganzen aber definitiv eine zweite Chance. Vielleicht ja schon heute Abend!

Vodka is back

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Bäm – Vorhang auf für 15 stramme Jungs! Ab sofort gibt es bei flüssiggold Vodka ins Glas. Wir wollen uns die ganze Sache gemeinsam mit dir anschauen, denn Wässerchen ist nicht gleich Wässerchen.

Wer hat’s erfunden?

Die Frage nach der Herkunft ist ein großartiges Thema – wenn man einen Glaubenskrieg anfangen will. Sowohl in Russland als auch in Polen wird behauptet, die wahre Heimat des Wässerchens (Vodka kommt vom slawischen вода , was übersetzt Wasser bedeutet) zu sein. So richtig wird man diese Debatte jedoch wohl nie klären – ist auch egal, denn es geht ja um den Geschmack. Und über Geschmack lässt sich ja bekannter Maßen wenig bis gar nicht streitenWeiterlesen

Eine Liebeserklärung an heiße Tage und rauchige Drinks

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Unterschiedliche Temperaturen – unterschiedliche Geschmäcker

Seit einigen Jahren erhebt sich eine Welle der Begeisterung, wenn es darum geht, Whisky von den Schottischen Inseln (speziell Islay) zu lieben und zu trinken. Ardbeg, Laphroaig oder Lagavulin sind absolute Megastars in den Gläsern. Geprägt von erdigen, rauchigen und torfigen Aromen sind sie wahnsinnige Geschmacksbomben, die alles andere als massenkompatibel sind. Kurz und knapp: Entweder du magst den rauchigen Stoff oder du magst ihn halt nicht.

Szenenwechsel. 30°C im Schatten, heiße Rhythmen, Sommerfeeling ohne Ende und einen kalten, erfrischenden Drink in der Hand. Kubafeeling – und irgendwo dudelt noch Buena Vista Social Club. Frische Minze paart sich mit der leichten Herbe frischer Limetten und der Süße kubanischen Rums. It’s Mojito-Time!

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Ein Tag im Namen des Gins

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World Gin Day 2014 – alles andere wäre mehr als ginlos!

Heute ist es mal wieder soweit – der World Gin Day findet statt. Doch was zur wacholdergeschwängerten Hölle soll dass denn bloß sein? Ist doch ganz einfach, ein Tag, an dem wir alle auf der ganzen Welt uns ordentlich mit Gin verköstigen und unserer Liebe zu diesem geschichtsträchtigen Stoff offenbaren!

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Gin Sul – Saudade destilled in Hamburg

Gin Sul Flasche Brennerei

Saudade destilled in Hamburg – oder von der Leichte und der Schwere

Gin Sul probierten wir das erste Mal auf der Gastro Vision im März in Hamburg. Quasi ein Heimspiel, denn in der schönen Hansestadt wird der feine Tropfen auch hergestellt. Stephan Garbe präsentierte seinen selbstgebrannten Gin und vom ersten Moment an merkte man, wie leidenschaftlich er beim Thema Wacholderdestillat war. Die Flasche wurde zu diesem Zeitpunkt schon in einigen Bars gesichtet, so zum Beispiel im berühmten Le Lion von Herrn Jörg Meyer. Doch was verbirgt sich hinter der weißen Steingutflasche und dem Namen, der auf eine südliche Verbindung hinweist?

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